Wehringhauser Schützengilde


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Geschichte

Die langjährige Vereinsgeschichte der WSG ist eng mit dem
Geschehen im Hagener Stadtteil Wehringhausen verknüpft. Am
30 August 1922 wurde die WSG aus der Taufe gehoben. Die
Gilde entstand auf Anregung vieler Wehringhauser Bürger und
fand begeisterte Aufnahme in der Bürgerschaft, konnten doch am
zweiten Versammlungsabend 48 Neuaufnahmen getätigt werden.
Bereits 1923 betrug die Mitgliederzahl 188 Köpfe. Der Aufruf zur
Gründung hatte unter anderen diesen Leitsatz, welcher nicht
vorenthalten werden sollte. "Es soll jeder Mitglied werden können,
gleich welches Standes er sei, sofern er rechtdenkender
Gesinnung ist und sich im Verein als Schützenbruder benimmt."
Das erste und vornehmste Ziel erblickt der Verein in der Ausübung
des Schießsports und der Heimatpflege. Bereits im Oktober des
Jahres 1922 war ein Schießgelände von 14000 qm auf dem Berge
gefunden, diese hat Herr Direktor Julius Holtey der Gilde für 20
Jahre zu Verfügung gestellt. Dank der rührigen Mitarbeit aller
Schützen wurde im Mai 1923 ein Schießstand und ein
Schützenheim mit einem Schützenfest eingeweiht. Trotz
ungünstiger Verhältnisse in den 20ger Jahren erlebte der
Schützenverein eine ständige Aufwärtsentwickelung.

Das Schützenfest 1925 wurde auf dem Kuhlerkamp in einem
eigens dafür erbauten Festzelt unter großer Beteiligung
der Bevölkerung gefeiert.
Im Jahre 1928 wurde die Schießhalle weiter ausgebaut
und ein Jahr später eine Jugendabteilung gebildet. Nach dem
Zusammenbruch 1945 wurden die Schützenvereine, so auch die
Gilde, von der Militärregierung verboten und das Vermögen
beschlagnahmt. Doch schon im Jahre 1949 fanden sich alte
Gildeschützen wieder zusammen um den Verein neu zu gründen.
Auf Antrag wurde das Vereinsvermögen wieder zurückgegeben.
Die WSG war der erste Verein der zu seinem Vermögen kam.
Einen Höhepunkt in der Nachkriegsgeschichte bildete das große
Schützen-und Volksfest 1952. Es war das erste große Schützen-
fest nach dem Kriege, daß im Museumspark an der Weidestr.
in einem großen Festzelt statt fand, und alle 3 Tage voll besetzt
war.
Erst 1955 wurde wieder ein großes Schützenfest durchgeführt.
In Folge einer Typhuseepedemie in Hagen konnte kein Festzelt
hergerichtet werden. Das Fest fand in der Accuhalle statt.
Leider waren die Schießmöglichkeiten nach dem Kriege sehr
behindert, da das Schützenheim von der Stadtverwaltung für
Schulzwecke in Anpruch genommen wurde.

Besonders hervorzuheben ist ein für die Geschichte des Vereins
wichtiges Ereignis aus dem Jahre 1957. In diesem Jahr wurde die
neue Schießhalle und 4 automatische Schießstände errichtet.
Inzwischen hatte die Stadtverwaltung 1959 für den Ortsteil
Kuhlerkamp eine neue moderne Schule errichtet, so das unser
Vereinsheim wieder frei wurde. Sofort danach wurde mit dem
Umbau begonnen. Im September 1960 konnte der Bau seiner
Bestimmung übergeben werden. Nun konnten, auch, in eigenen
Räumen unsere Schützenfeste gefeiert werden. Im Frühjahr 1987
schlossen sich die Hagener Sportschützen der WSG an. Das
75jährige Jubiläumsfest wurde 1997 im Saal der Gaststätte mit
Vertretern des Schützenkreises Hagen und der Stadt Hagen
gefeiert. Seit dem Jahr 1968 besteht eine Partnerschaft mit der
Zehlendorfer Schützengilde von 1893 e.V. In den vergangenen
Jahren besuchten sich beide Vereine gegenseitig. Bei den
Besuchen wurden, auch, verschiedene Schießen ausgetragen.


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